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von Tatjana Größbacher

Reiseblog mit Reiseerfahrungen, Reisegeschichten & Reise Fotos aus 40 Reiseländern. Persönliche Reisetipps, Reiseerlebnisse & Reisereportagen geteilt von der ehemaligen Reisebüro Mitarbeiterin & Reisevorträge Referentin aus Österreich. Kontakt zur Reisereferentin.

Zeremonien

Im Hochland von SULAWESI, findet alle drei Jahre, beim Stamm der Toraja ein wichtiges Totengedenken, die Ma‘nenen Zeremonie statt. Leichname werden aus ihren Gräbern geholt, gereinigt, in neue Kleidung gehüllt und im Anschluss durch die Dörfer getragen. Die einbalsamierten Toten, manche schon vor mehr als 80 Jahren verstorben, werden danach wieder zu Grabe getragen. Wie ein Zombie - Marsch aus einem Horrorfilm – jedoch ein uraltes Totenritual - viel wichtiger als alle Feste. Denn die Seele eines Menschen bleibt in der Nähe, nachdem sie den Körper verlassen hat. Die Toraja, einst gefürchtete Kopfjäger, sind heute offiziell Christen, behielten aber ihre animistischen Traditionen und bizarren Totenkulte bei. Leider konnten wir diesem speziellen Ritual nicht beiwohnen, es findet nur alle paar Jahre statt. Wir wurden allerdings zu einem traditionellen, bis zu einer Woche dauernden, Totenfest eingeladen. Je nach Rang des Verstorbenen werden dabei dutzende Büffel und Schweine geschlachtet. Ein eigenes Dorf, wird nur für dieses Fest errichtet, Gäste aus aller Welt eingeflogen. Dafür ruinieren sich Familien oft finanziell. Bis das Geld zusammen ist, was Jahre dauern kann, „wohnt“ der Tote, mumifiziert, zusammen im Haus, mit seinen Angehörigen - und wird mit Essen, Trinken und Zigaretten versorgt.

Essen und Trinken

Viele Dinge, die uns eigenartig erscheinen, sind für andere Völker ganz normal, so auch manche Essgewohnheiten. Vogelspinnen, Grillen oder Wasserwanzen sind in KAMBODSCHA als Snack beliebt. In gehobenen Restaurants findet man Schlangen, Eidechsen, Hunde, Ameiseneier, angebrütete Hühnereier oder auch Ratten auf der Speisekarte. Dazu wird Schlangen oder Skorpion-Schnaps getrunken, ebenso wie ein Gemisch aus Reiswein mit Blut oder Gallenflüssigkeit von Schlangen. Für solche Experimente waren wir nicht wagemutig genug. In „Cafés con piernas“, servieren langbeinige Damen, in sehr kurzen, hautengen Röcken, Kaffee, während sie selbst hinter der Bar, auf einem Podest stehen. Die Kaffeehäuser sind mit Spiegeln dekoriert, um die „Heck-Seite“ und Beine der Kellnerinnen - aus quasi jeder Richtung - zum „Blickfang“ der Gäste zu machen. “Cafés mit Beinen” gibt es in verschiedenen Variationen: mit „nur“ Kaffee trinken, oder Kaffee trinken - als Vorspiel. 200 solcher Lokale haben sich in Santiago de CHILE etabliert - denn das Auge „trinkt“ ja bekanntlich mit. Die „jugendfreie Variante“ haben wir für einen Nachmittags-Kaffee besucht.

Wohnen

Um keine Überraschungen zu erleben, empfiehlt es sich, in Regionen wie BRASILIENS Pantanal, zu kontrollieren, ob sich eventuell Taranteln, bei Reinigung des Zimmers, unter dem Bett versteckt haben. Wir hatten Eine! Hartnäckiger erwies sich der obligate, große Klo-Frosch, der sich weder durch Klopfen mit dem Klo-Besen, dem Beschuss mit Körper-Flüssigkeiten oder Betätigung der Spülung vertreiben ließ. Ich bezichtigte meinen Mann des Mordes an dem armen Tier, als es beim Spülen im Kanal verschwand. Sekunden später war er jedoch wieder da - durch getaucht - und saß gut gelaunt wieder in der Klomuschel.

Glaube

Was für uns anmutete, wie eine Müll-Sammelstelle von Plastikflaschen, war ein Denkmal zu Ehren der Difunta Correa, die in die Wüste auszog, ihren Mann zu suchen. Sie verdurstete, ihr Kind überlebte, an ihrer Brust saugend. Menschen bringen Wasserflaschen an ihre Gedenkstätten, wenn sie sich hier auf Reisen machen. An Schreinen geschmückt mit roten Fahnen, entlang von Verkehrswegen in ARGENTINIEN, wird Gauchito Gil gehuldigt. Er prophezeite seinem Henker, dass dessen Sohn nur überleben würde, wenn der Vater zu ihm beten würde, genauso geschah es. Von der Kirche nicht anerkannt, opfern und beten Tausende LKW, Busfahrer, unsere Reisebegleitung und wir, um sichere Fahrt, Gesundheit und Vieles mehr.

Kriminalität

Rio de Janeiro, BRASILIENS berühmte Metropole in einmaliger Lage, ist berüchtigt für ausufernde Kriminalität. Die Handy-App „Wo gibt es eine Schießerei“ warnt nun unschuldige Zivilisten in Echtzeit vor Feuergefechten und Banden- Kämpfen, was unsere Reiseführerin sehr zu beruhigen schien.

Verkehr

In IRLAND herrscht Linksverkehr. Festland- Europäer haben damit so ihre Probleme. Sich dafür aber, an der Heckscheibe des Autos, in dieser Art für die eigenen Fahrkünste, zu entschuldigen? Franzosen, immer freundlich!!! (gesehen auf Achill Island)
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Zeremonien

Im Hochland von SULAWESI, findet alle drei Jahre, beim Stamm der Toraja ein wichtiges Totengedenken, die Ma‘nenen Zeremonie statt. Leichname werden aus ihren Gräbern geholt, gereinigt, in neue Kleidung gehüllt und im Anschluss durch die Dörfer getragen. Die einbalsamierten Toten, manche schon vor mehr als 80 Jahren verstorben, werden danach wieder zu Grabe getragen. Wie ein Zombie - Marsch aus einem Horrorfilm – jedoch ein uraltes Totenritual - viel wichtiger als alle Feste. Denn die Seele eines Menschen bleibt in der Nähe, nachdem sie den Körper verlassen hat. Die Toraja, einst gefürchtete Kopfjäger, sind heute offiziell Christen, behielten aber ihre animistischen Traditionen und bizarren Totenkulte bei. Leider konnten wir diesem speziellen Ritual nicht beiwohnen, es findet nur alle paar Jahre statt. Wir wurden allerdings zu einem traditionellen, bis zu einer Woche dauernden, Totenfest eingeladen. Je nach Rang des Verstorbenen werden dabei dutzende Büffel und Schweine geschlachtet. Ein eigenes Dorf, wird nur für dieses Fest errichtet, Gäste aus aller Welt eingeflogen. Dafür ruinieren sich Familien oft finanziell. Bis das Geld zusammen ist, was Jahre dauern kann, „wohnt“ der Tote, mumifiziert, zusammen im Haus, mit seinen Angehörigen - und wird mit Essen, Trinken und Zigaretten versorgt.

Essen und Trinken

Viele Dinge, die uns eigenartig erscheinen, sind für andere Völker ganz normal, so auch manche Essgewohnheiten. Vogelspinnen, Grillen oder Wasserwanzen sind in KAMBODSCHA als Snack beliebt. In gehobenen Restaurants findet man Schlangen, Eidechsen, Hunde, Ameiseneier, angebrütete Hühnereier oder auch Ratten auf der Speisekarte. Dazu wird Schlangen oder Skorpion-Schnaps getrunken, ebenso wie ein Gemisch aus Reiswein mit Blut oder Gallenflüssigkeit von Schlangen. Für solche Experimente waren wir nicht wagemutig genug. In „Cafés con piernas“, servieren langbeinige Damen, in sehr kurzen, hautengen Röcken, Kaffee, während sie selbst hinter der Bar, auf einem Podest stehen. Die Kaffeehäuser sind mit Spiegeln dekoriert, um die „Heck-Seite“ und Beine der Kellnerinnen - aus quasi jeder Richtung - zum „Blickfang“ der Gäste zu machen. “Cafés mit Beinen” gibt es in verschiedenen Variationen: mit „nur“ Kaffee trinken, oder Kaffee trinken - als Vorspiel. 200 solcher Lokale haben sich in Santiago de CHILE etabliert - denn das Auge „trinkt“ ja bekanntlich mit. Die „jugendfreie Variante“ haben wir für einen Nachmittags-Kaffee besucht.

Wohnen

Um keine Überraschungen zu erleben, empfiehlt es sich, in Regionen wie BRASILIENS Pantanal, zu kontrollieren, ob sich eventuell Taranteln, bei Reinigung des Zimmers, unter dem Bett versteckt haben. Wir hatten Eine! Hartnäckiger erwies sich der obligate, große Klo-Frosch, der sich weder durch Klopfen mit dem Klo-Besen, dem Beschuss mit Körper- Flüssigkeiten oder Betätigung der Spülung vertreiben ließ. Ich bezichtigte meinen Mann des Mordes an dem armen Tier, als es beim Spülen im Kanal verschwand. Sekunden später war er jedoch wieder da - durch getaucht - und saß gut gelaunt wieder in der Klomuschel.

Glaube

Was für uns anmutete, wie eine Müll-Sammelstelle von Plastikflaschen, war ein Denkmal zu Ehren der Difunta Correa, die in die Wüste auszog, ihren Mann zu suchen. Sie verdurstete, ihr Kind überlebte, an ihrer Brust saugend. Menschen bringen Wasserflaschen an ihre Gedenkstätten, wenn sie sich hier auf Reisen machen. An Schreinen geschmückt mit roten Fahnen, entlang von Verkehrswegen in ARGENTINIEN, wird Gauchito Gil gehuldigt. Er prophezeite seinem Henker, dass dessen Sohn nur überleben würde, wenn der Vater zu ihm beten würde, genauso geschah es. Von der Kirche nicht anerkannt, opfern und beten Tausende LKW, Busfahrer, unsere Reisebegleitung und wir, um sichere Fahrt, Gesundheit und Vieles mehr.

Kriminalität

Rio de Janeiro, BRASILIENS berühmte Metropole in einmaliger Lage, ist berüchtigt für ausufernde Kriminalität. Die Handy-App „Wo gibt es eine Schießerei“ warnt nun unschuldige Zivilisten in Echtzeit vor Feuergefechten und Banden- Kämpfen, was unsere Reiseführerin sehr zu beruhigen schien.
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Verkehr

In IRLAND herrscht Linksverkehr. Festland- Europäer haben damit so ihre Probleme. Sich dafür aber, an der Heckscheibe des Autos, in dieser Art für die eigenen Fahrkünste, zu entschuldigen? Franzosen, immer freundlich!!! (gesehen auf Achill Insel)
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